The List Project 2014 – Teil 7

über The List Project 2014

28.10. – My bad habits:
Früher hätte ich gesagt rauchen, das habe ich aber glücklicherweise aufgehört und bin seit mindestens 13 Jahren rauchfrei. Schlechte Angwohnheit, hmmmm, mich zu sehr über das Verhalten anderer zu ärgern. Auch wenn es nicht mitelbar mit mir zu tun hat, regen mich manche Verhaltensweisen richtig auf, was weder meinem Magen noch mir gut tun. Da sollte ich dringend lernen bei mir zu bleiben und mich nicht von jedem Mist auf die Palme bringen zu lassen.

29.10. – Staple grocery items:
Hmmmm. Das bruchfeste und schwere nach unten, oder so. 😉

30.10. – Pet peeves:
Was mich besonders ärgert ist unüberlegtet Verhalten, ignorantes Verhalten, und Egoismus. Als Beispiel wenn man seinen Müll einfach an den Recycling-Spots ablädt statt sich selbst um die korrekte Entsorgung zu kümmern, frei nach dem Motto, mir Wurst ich zahl eh genug Steuer sollen es doch die Behörden entsorgen. Und noch besser diese Menschen die ihre Altreifen einfach in den Wald schmeißen. Sowas macht mich richtig sauer! 😦

31.10. – All time favorite songs:
Zum Beispiel das hier:

oder auch:

geht auch immer:

ich habe ganz viele Songs die ich immer und immer wieder gerne höre, je nach Stimmung und/oder Lebenslage. Jedes einzelne hat aber auch tatsächlich eine Bedeutung für mich, kann mich trösten, mich aufbauen oder mir durch schwere Zeiten helfen. Ebenso meine albernen Seiten hervorbringen mich schmunzeln lassen und mir Gänsehaut am ganzen Körper verpassen (diesmal aber die der guten Sorte;).) Musik ist ein wichtiger Part in meinem Leben, auch wenn ich selbst zur unmusikalischen Spezies Mensch gehöre.

 

The List Project 2014 – Teil 6

über The List Project 2014 

October Prompts

21.10. – Favorite Chocolates:
Gerne kräftig und mit etwas mehr. Nüsse, Blaubeeren, Marzipan, Espresso oder so, gerne. Auf gar keinen Fall Schnaps. Ich mag keinen Alkohol in der Schoki1 😉

22.10. – Happy Places:
Natur, draußen. Ich kann gut resetten wenn ich draußen spaziere, in der Natur, gerne am Wasser, im Wald. Hauptsache draußen und wenig Menschen um mich herum. Ruhe, Geräusche der Natur, Wind im Gesicht und ich. Das ist genau das richtige für mich um runterzukommen und mich wieder „zu erden“. Meinen Streßlevel in einen normalen Bereich zu bringen. Am aller besten funktioniert Wasser. Das Meer oder auch nur ein großer Fluß.

23.10. – Favorite Color combinations:
ich mag beerentöne sehr, und schwarz, blau und petrol. Meine absoluten Lieblingsfarben, ob die Kombi so paßt, keine Ahnung, aber man muß es ja nicht aufeinmal anziehen. *kicher* Khaki, Oliv mag ich auch sehr. 😉

24.10. – Favorite Blogs:
Blogs denen ich gerne folge sind hauptsächlich DIY-Blogs und Planer-Blogs. Ich suche ja immer nach neuen spannenden Projekten, egal ob basteln oder Rezepte die interessant klingen. Planer weil ich auch versuche sowas zu machen und es so viele tolle Projekte auf diesem Gebiet geht. Richtig gut bin ich nicht wohl auch weil ich nicht so viel Zeit finde wie ich möchte um diese Projekte auszuprobieren. 😉

25.10. –Good habits I’d like to have:
Da gibt es viele. Leider bin ich auch auf diesem Gebiet weit inkonsequenter als ich das gerne mag. Ich würde gerne mehr Müll vermeiden, noch mehr darauf achten umweltbewußt zu sein als ich es schon bin. Mehr für die Gemeinschaft zu machen als ich es denn tue. Minimalistischer lebe als ich es defakto tue. Weniger wollen mehr secondhand kaufen…
Was sich echt schwierig gestaltet, wenn man nicht mal einen vernünftigen Secondhand Laden in der Nähe hat. :/ Ebenso Müllvermeidung, einen unverpackt Laden in der Nähe währe schön…

26.10. – What’s in my Bag:
In meiner Tasche habe ich: Wohnungs- und Autoschlüssel, eine kleine Tasche für Kopfschmerztabletten und Nagelfeile, Taschentücher, ein kleines Heftchen für spontane Ideen, USB-Sticks und einen Füller. Dann fliegen da noch mein Tablet und das Handy rum. Ein oder zwei Taschen für’s Einkaufen.

27.10. – Favorite stories when I was a kid:
Märchen waren mir immer am liebsten. Alle egal ob Anderson oder Grimm. Am liebsten spannend. Fantasy mochte ich damals eigentlich am liebsten. Aber auch die Geschichte von Heidi fand ich schön. Pippi Langstrumpf war eine meiner liebsten Geschichten, oder Madita mochte ich auch gerne. 🙂

The List Project 2014 – Teil 5

über The List Project 2014 

15.10. – On my craft wishlist:
Wie immer viel zu viel. Angefangen von Fotoequipment wie verschiedene Objektive die ich gerne noch hätte, bis zu einer besseren Nähmaschine und vor allem mehr Platz für all meinen Crafting Krempel. Es gibt noch diverse Stifte die ich gerne hätte um mehr zeichnen zu können. Allerdings sollte ich mir glaube ich echt erst einmal Gedanken machen WAS ich alles machen möchte um dann zu entscheiden, was führe ich weiter, was werde ich eh niemals wirklich machen. Somit könnte ich mir sehr viel Platz schaffen im Haus wie im Kopf.

16.10. – If I could change my name, it would be:
Da habe ich als Kind ganz oft nachgedacht, da ich meinen Namen so richtig ätzend fand. Als ich noch klein war hießen nur Modelle, Hostessen und Friseusen so. :/
Ich fand damals Stephanie ganz toll, oder Rebecca (so hätte meine Mom mich getauft, wenn sie es hätte entscheiden dürfen). Heute, keine Ahnung. Vielleicht eher was skandinavisches, ich liebe den Klang dieser Namen.

17.10. – Favorite travel sport:
Finde den Fehler. *lach* Ich bin leider nicht so sportlich wie ich es gerne wäre. Aber zählen fotoburpies dazu? Also wenn man sich für das perfekte Bild schon auch mal bäuchlings auf den Boden schmeißt? Oder der gordische Fotoknoten? Dann bestimmt das!

18.10. – Smell I love / remember:
Dieser eigentümliche Geruch den das Haus hatte in dem ich früher mit meinen Eltern wohnte. Altbau, durchgetretene Holztreppen und das schmiedeeiserne Geänder mit dem Holzhandlauf. Ich weiß nicht was es war, aber wenn ich irgendwo diesen Geruch in der Nase habe bin ich wieder in diesem alten Haus in den 80er Jahren.
Ich rieche Flieder gerne und unseren Jasmin im Garten.

19.10. – Favorite Apps:
Instagram liebe ich, weil ich Fotos liebe. WhatsApp, weil praktisch, obwohl ich lieber einen anderen Messenger nützen würde. Da aber eben alle WhatsApp nützen ist es sehr schwer etwas anderes zu benützen. Habe mich ja lange gewährt und irgendwann aufgegeben. Da man regelmäßig vergessen wird, da man eben nicht in WA ist. :/

20.10. – Words I hate:
Ganz vorne ist da Foidel. Das kling schon nach Gammel, ekelhaft und unappetittlich. Foidel = Norddeutsch für Putzlumpen zum Bodenwischen. Grützwurst. Klingt ebenfalls widerlich. Habe sie noch nie gegessen und die Grütze ist wohl Hafergrütze, aber das Wissen darum macht sie mir nicht leckerer. Ziemlich alle Neukreationen die unsere Politiker so absondern in letzter Zeit. Sowas wie Asyltourismus oder ähnliches finde ich total grausam, da es das Thema Asyl komplett ad absurdum führt.

The List Project 2014 – Teil 2

über The List Project 2014 
Auch wenn es schon 4 Jahre alt ist, klingt es nach Spaß, also wird es ausprobiert. 😉

06.10. – Favorite words:
Tolle Worte. Mag ich. Sogar sehr.

Blümerant
ein schönes Wort und auch fast vergessen. (unwohl, übel)

Wanderlust.
Ein Gefühl von Fernweh schwingt hier mit.

Brimborium.
Unnützer Aufwand, überflüssiges Handeln. Basiert auf brimborion (frz. Lappalie). Klingt pompös. Auch so ein lustiges Wort.

Hallodri.
(bayerisch) Ein windiger unzuverlässiger Mann, meist der Damenwelt und dem Trinken zugetan.

G’scheid Haferl
(bayerisch) Ein Klugscheißer, Besserwisser.

Glupperl
(bayerisch) Wäscheklammer, oder auch für Finger gebraucht (eiskalte Glupperl)

Haumdaucha
(bayerisch) Haubentaucher, wobei hier eher der seltsame, eigenartige Mensch gemeint ist. So a Haumdaucha!

Mopelkotze
Wenn einem alles und jeder so richtig auf den Keks geht ist alles Mopelkotze. Oder etwas so komplett sinbefreit ist und man es dennoch machen muß.

07.10. – My Design / Craft Idols:
Da habe ich ganz verschiedene, eigentlich niemand bestimmten. Was ich im Netz finde und interessant finde probiere ich aus. Viele Ideen sammle ich mit Pinterest. Für „wenn ich mal die Zeit dafür habe!“ Bei You Tube war mein Lieblings-Kanal vorallem Theadbanger, immer ausgefallene Ideen, gut erklärt so daß auch ich als manchmal etwas begriffsstutziger Mensch locker folgen kann und ohne großen Vorkenntnisse die Projekte nachmachen kann. 🙂
In Bezug auf Fotografie finde ich Annie Leibovitz großartig, Ihre Bilder haben mich immer sehr inspiriert. Ich mag sie als Person. Ihre Bilder so einfach und so außergewöhnlich.

The List Project 2014

über The List Project 2014 
Auch wenn es schon 4 Jahre alt ist, klingt es nach Spaß, also wird es ausprobiert. 😉

01.10. – Names people call me:
Da gibt es verschiedede Namen. Angefangen von Vonny, einen Spitznamen den mir eine Schulfreundin verpasste als sie in meine Klasse gelaufen kam und mich anflehte ihr doch meinen Taschenrechner zu leihen, da sie eine Schulaufgabe schreiben sollte und ihren Rechner vergessen hatte.

Dann hatte meine beste Freundin mir so doofe Namen wie Ypsi oder Yvi verpasst die ich so überhaupt nicht leiden kann.

Eine Kollegin in meinem Ausbildungsbetrieb nannte mich immer Nicole, weil sie irgdendwie die fixe Idee hatte ich sehe aus wie eine Nicole (wie sieht so eine Nicole eigentlich aus?), irgendwann hörte ich sogar darauf.
Eine spätere Kollegin führte dann Miss Lemly ein, eine Anspielung auf meinen Nachnamen. Das fand ich sorgar mal richtig gut! 🙂

02.10. Ice cream flavours I love/tried:
Das is einfach, Ich liebe Waldmeister und After Eight. Probiert habe ich die Klassiker Vanille, Schoko, Erdbeere, Zitrone. Vanille und Schoko finde ich eher mäßig. Nuß finde ich auch unspannend. Mokka dagegen mag ich auch immer gerne. Buttermilch mit beliebiger Fruchtkomponente geht immer. Fruchteis im allgemeinen auch, außer extrem künstliche Geschmäcker. Schlumpfeis (blaues Eis) finde ich geschmacklich fürchterlich obwohl ich großer Fan der Farbe wäre. 😉 Was für mich gar nicht funktioniert ist Eis mit Rum oder ähnlichen alkoholhaltigen Geschmacksrichtungen, die finde ich so gräßlich das ich Gändehaut am ganzen Körper bekomme, leider nicht die gute Sorte.

03.10. Favorite toys when I was a kid:
Mein Lieblingsspielzeug waren Stofftiere und Lego. Danach kamen die Pferde, allerdings ohne die doofen Indianer die dazu gehörten. Puppen mochte ich gar nicht. Außer Greta. Meine Puppe mit einem Fach für Minischallplatten. Die war blond, groß und sang mir immer Lieder vor wenn ich krank war. 😉 Die Lego und Pferde waren überbleibsel von meinem Onkel und meinem Vater. Dazu hatte ich ein paar Matchbox Autos die ich auch toll fand. Ach ja und Murmeln, für die habe ich immer Murmelbahnen in unserem Sandkasten gebaut und diese mit meinen Schlumpffiguren dekoriert. Aber ich glaube das aller tollste Spielzeug neben dem Kuschelteddy war der große Flummy.

04.10. Concerts and gigs I’ve watched:
Mein allererstest Konzert war die Erste Allgemeine Verunsicherung. Die Karten habe ich von meinem Onkel geschenkt bekommen. Mit 16 war das schon was besonderes so ein Konzert in der Münchner Olympia Halle. Später habe ich mir Karten für mein erstes Konzert besorgt. Erstes Konzert weil, ich entschieden habe wo ich hin möchte und die Karten auch selbst besort habe. Bon Jovi sollte es werden. Ja. Cheesy, ich weiß, aber mit knapp 18 war das genau mein Ding! 😉
Danach kam Clash of the Titans ein Konzert mit diversen Trashmetal Bands, wie Suicidal Tendencies, Megadeath, Testament, Slayer, Alice in Chains, Anthrax. Das war beeindruckend. Soviele langhaarige Menschen und meine beste Freundin und ich mittendrin. Aufregend. Plötzlich eine Schlägerei. Ein riesiger Typ Marke „The Undertaker“ geht dazwischen um Frieden zustiften mit den Worten: „Jetzt herts auf, do sand Madl dazwischen.“ Mein Held des Abends. 🙂 Die Musik war cool, damals genau mein Ding, naja bis auf die Suicidal Tendencies und Slayer die fand ich damals schon echt sch….

Später kamen dann noch Gigs von KMFDM, Atari Teenage Riot, Cassandra Complex, Pfeffer. Auf Festivals wie dem M’era Luna oder dem WGT (Wave Gothic Treffen): Marilyn Manson, Sisters of Mercy, Hoccico, Welle Erdball, Funker Vogt, Qantal, Schandmaul, Front Line Assembly, And One, In Extremo, Deine Lakaien, Front 242, Letzte Instanz, Subway To Sally, Das Ich, Covenant, Haujobb, HIM, Tanzwut, The 69 Eyes, The Crüxshadows, ASP, Apoptygma, Berzerk, Blutengel, Clan Of Xymox, De/Vision, Diary of Dreams, Faun, Fields Of The Nephilim, In Strict Confidence, Letzte Instanz, Suicide Commando und bestimmt noch einige mehr an die ich mich nicht mehr erinnere…

05.10. Favorite movies:
Lieblingsfilme. Das hat sich im laufe der Zeit immer mal wieder geändert, das Genre dagegen kaum. Liebesfilme niemals! Finde ich brechreizeregend, ich hasse schmalzige Liebesfilme und übertriebene Romantik. Eine Freundin schenkte mir zum Geburtstag einen Meg Ryan Film da ich sie eigentlich immer gerne mochte. Aber am Ende von „Stadt der Engel“ war mein erster Gedanke was für eine Verschwendung von Lebenszeit! *würg*
Großer Fan dagegen bin ich von SciFi da speziell Dystopien. Actionfileme wie „Die Hard“ oder eigentlich alle Comicverfilmungen. Das geht immer! ^^
Meine „gehen immer“ Lieblingsfilme sind „The Big Lebowsky“, „Fight Club“, „Dune“. Zählen Serien hier auch? Dann wären es z. B. „Punisher“, „Dare Devil“, „Luke Cage“, Gotham“, „Serenity“, „Sherlock“, „Sense8“ und unbedingt auch „Star Trek“ die alten und auch die neuen Folgen. 😉
Ein Genre habe ich vergessen, Zeichentrick- und animierte Filme mag ich auch. Disney bedingt, da wird mir zu viel gesungen! ^^ Studio Ghibli liebe ich eigentlich alle Filme (Mein Nachbar Totoro, Kikis kleiner Lieferservice, Das wandelnde Schloß, Das Schloß im Himmel, Chihiros Reise ins Zauberland, …), Tim Burton Filme mag ich auch sehr (Nightmare bevore Christmas, Corpse Bride, ….) Coraline liebe ich sehr, kein Tim Burton, aber ähnlich düster. Ein kleiner Überblick, da diese Liste noch endlos lang wird wenn ich noch weiter darüber nachdenke!

 

was diese Woche geschah…

my month in picutres

… wie schon vor meinem Urlaub Überstunden soweit das Auge reicht. Trotz der Hitze im Juli. Jeden Tag arbeite ich nun seit über 8 Wochen (schon vor meinem Urlaub ging das so) 1-2 Stunden pro Tag länger und umsonst (Überstunden werden nicht bezahlt, außer ich opfere auch noch das Wochenende. Und das was da rauskommt ist eher überschaubar). Dieses Wochenende bin ich hart geblieben und genieße mein freies Wochenende. Es ist ja nicht so das unsere Regelarbeitszeit kurz wäre. Wir arbeiten 40h/Woche. Ich finde wenn das schon nicht reicht, sollte sich eine Firma echt Gedanken machen. Was getan wird, wir haben in unserem Team inzwischen 4 neue Mitarbeiter. Dafür ging eine in ein anderes Team, 3 werden ab Mitte September in ein neues Team wechseln, ergo fehlen uns wieder 3 Kollegen, ergo sind wir genau so viele wie vorher. :/ Somit sehe ich da auch nicht wirklich den berühmten Silberstreif am Horizont, eher ein dunkel schwarz eines sehr, sehr langen Tunnels…

Wenn es mir nicht paßt kann ich ja gehen. Stimmt. Hat so jetzt noch keiner gesagt, aber es fühlt sich oft ein bißchen so an. Und ja kann ich, aber eigentlich mag ich es dort und meine Kollegen. Die sehr viel dazu beitragen das ich noch nicht schreiend davon gelaufen bin. Denn was bringt einem ein Job der zwar gut zahlt aber dich nervlich und körperlich so auslaugt das du nichts mehr gebacken bekommst als zu schlafen. Fragen über Fragen. Über die ich dringend nachdenken muß, wenn ich denn mal Zeit finde und den Nerv.

Und sonst so?
Chemniz. In allen Medien. Das ein Mensch umgebracht wurde finde ich schrecklich. Das danach regelrechte Menschenjagden veranstaltet wurden um so erschreckender. Die Reportagen dazu können dieses latent mulmige Gefühl nicht vertreiben. Haßverzerrte Gesichter die die ewig gleichen Parolen skandieren, von Lügenpresse auf die Fresse bis Merkel muß weg zu wir sind das Volk. Unsympathisch denke ich wenn ich diese Personen sehe. Ungebildet denke ich wenn ich auf die seltsame Sprechweise (damit meine ich nicht etwaige Dialekte) höre und bin noch mehr abgstoßen. Diese Menschen haben Angst, ok, das verstehe ich, aber vor was? Und warum macht es sie so wütend. Geht es ihnen doch echt gut dort, wenn man da mit anderen Bundesländern wie Bremen vergleicht, wo es sehr vielen Menschen sehr viel schlechter geht. Mir macht diese Aggression Angst, dieses latente Gefühl auf einem Pulverfaß zu sitzen und keiner will es wahr haben. Mir macht es Angst, das erwachsene Menschen eher abstuse Verschwörungstherorien glauben und für keinerlei  Argumente mehr offen sind. Mir macht es Angst, das diese Menschen sidebyside mit rechtsextremisten laufen die fröhlich den Hitlergruß zeigen (was alleine schon ein Straftatbestand ist in Deutschland) und sich dann wundern wenn sie in den Medien als rechter Mob tituliert werden. Es wäre sehr wichtig sich klar und deutlich von diesen rechtsradikalen Verrückten zu distanzieren. Denn nur so bleibt die Chance mit einander zu sprechen, Lösungen zu finden. Diese latente Pulverfaßstimmung macht mir Angst, nagt an mir und ich weiß nicht was ich dagegen tun kann, ich will nicht einfach nur wegsehen, es ignorieren, denn davon wird es nicht weggehen.

Und dann noch?
Unsere Heizung ist kaputt, natürlich an einem Samstag, unter der Woche ist ja auch was für Anfänger. *grummel* Also Körperpflege wie früher bei Oma. Heißes Wasser aufkochen, ins Waschbecken mit kaltem Wasser mischen (davon habe ich reichlich) und den Waschlappen gezückt. Haare waschen dagegen ist eher umständlich, erst einmal naßmachen und shamponieren danach mit neuem heißen Wasser im Waschbecken ausspülen. :/ Ich bin sauber, die Haare sind wohl auch einigermaßen seifenfrei geworden, aber irgendwie ist das alles umständlich. Aber wohl hauptsächlich ungewohnt. Wir hatten das Go vom Vermieter bekommen den Heizungsmann kommen zu lassen, der dann auch kam um unverrichteter Dinge abzuziehen. Die Fehlermeldung an der Heizung ist nicht 100% schlüssig. Nach Durchsicht der Heizung könnte es die Zündspule sein,  welche er natürlich nicht auf lager hat. Das gute Stück wird er aber Montag um 7.00 Uhr geliefert bekommen und könnte es dann wohl gegen 7.30 Uhr bei uns einbauen. Dann bleibt zu hoffen das es das auch war, sonst geht die Suche weiter. *hmpf* Naja. Jammern auf hohem Niveau und so. Oder First-World-Problems, oder so ähnlich.

Noch was schönes zum Abschluß?
Heute Morgen war reger Betrieb rund um mein Vogelhäußchen. Ich habe wohl die richtige Futtermischung gefunden. 2 Spechte die rund um den alten Apfelbaum hopsten und die Rinde nach Insekten absuchen. Es war sehr schön den Vögeln bei ihrem geschäfigen Treiben zuzusehen. Es macht mich glücklich und ruhig, lenkt mich etwas ab. Dann hatte ich noch eine dicke Raupe im Gras gefunden. So sehr ich Maden hasse (weil ich mir richtig heftig davor ekele), liebe ich Raupen, in allen Formen und Farben. 🙂 Habe sie in mein verblütes Blumenbeet gesetzt damit sie vielleicht etwas mehr Schutz findet und auch das ein oder andere schmackhafte Blatt um ein toller Schmetterling werden zu können.

hello little catarpiller

Jahrhundertsommer oder Hitzewelle

Es ist ungewöhnlich heiß hier im Norden, seit April hatten wir eigentlich nicht wirklich Regen (zumindest keine Mengen die der Natur entgegen kämen). In der Arbeit ist es kaum auszuhalten, wir sitzen auf der Sonnenseite des Lebens oder wie ich es gerne nenne, im Vorhof zur Hölle, denn da kann es nicht viel wärmer sein. Im Mai hatten wir bei einer Außentemparatur von lauschigen 27° C im Büro schon 37°C. Ich möchte nicht wissen wie warm es nun ist bei einer Außentemperatur von 33°C in den letzten Tagen.

Gegen den Hitzschlag hilft nur noch Ventilatoren auf volle Pulle aufdrehen, Eiscreme von den Chefs spendiert und ein nasses Handtuch über den Schultern. Ich sitze dann auch gerne mit nassen Haaren (Marke ertränkte Ratte) vor dem Computer um meine Maschine Gehirn zu kühlen.^^

Mittags gehen wir trotzdem unsere übliche Runde durch den Park. Um etwas Abkühlung zu bekommen, werden die Schuhe geparkt und durch den immer weniger werdenden Bach gewatet.  Auch wenn man den ein oder anderen seltsamen Blick zugeworfen bekommt von den anderern Spaziergängern, aber das ist mir egal. Kühle Beine sind das alle mal Wert! 😀
Es ist schon heftig, zu Frühlingsbeginn war der Bach schon fast reissend, inzwischen ist gerade noch ein drittel der Wassermenge übrig. 😦
Sogar der Fischreiher ist vom nahegelegenen See nun zu dem Bächlein umgezogen, da er im See wohl nichts mehr zu fressen findet und im Bach doch noch einige kleine (sehr kleine) Fische zu finden sind…

Das erste Hitzeopfer habe ich auch zu beklagen, vorgestern fand ich eine junge Amsel tot neben einem Strauch in meinem Garten. So wie sie dort lag sah sie aus als würde sie Sonnenbaden. 😦 Ich habe schon einige Gefäße aufgestellt in meinem Garten damit die Vögel und Insekten und unser Igel (der hin und wieder zu besuch kommt) etwas zu trinken finden und sich auch erfrischen können. Alle Gefäße werden täglich aufgefüllt da sie abends immer fast leer sind…

Spannend fand ich einen Podcast zum Thema ob die Bauern die Hilfe bekommen sollten oder nicht. Ich denke das ist eine schwierige Entscheidung, da es nicht überall gleich trocken ist und die Ernteausfälle auch nicht jeden gleichermassen treffen werden. Hier in Schleswig-Holstein ist es wohl im Vergleich sehr heftig.
Was mich allerdings extrem genervt hat waren all die Klugschnacker die ja ganz genau wußten was die Bauern denn alles hätten besser machen können/müssen. Auch das ist denke ich nicht so einfach zu bewerten. Und ein Urteil würde ich mir nicht anmaßen. Sollten Existenzen bedroht sein, denke ich schon das es doch in Ordnung ist denen unter die Arme zu greifen die uns ernähren!

Viel Handarbeit oder neues ausprobiert habe ich nicht, was der Hitze geschuldet ist, zum Stricken und Häkeln ist es meist einfach zu heiß. Angefangen habe ich einen Häkelschal, dessen Muster ich aus dem Internet habe. Trotz Video brauchte ich 5 Anläufe bis ich es letztlich verstanden habe. ^^ Dabei ist es eigentlich ein absoluter No-Brainer. Häkeln ist allerdings eher Neuland für mich. Und dafür schlage ich mich wacker.

trying to crochet

Heute war auch noch Tierarzt angesagt, was meine Katze eher nicht so toll fand. Aber es hilft ja nix, der jährliche Check-up möchte gemacht werden und auch die Impfungen sind fällig. Da wir allerdings schon um 9.00 Uhr unseren Termin hatten war das diesmal auch weniger anstrengend als letztes Jahr. Denn eine Autofahrt bei Bullenhitze ist auch nicht gerade spaßig für Bonsai die das autofahren haßt wie die Pest.
Die Ärztin war zufrieden mit ihrem Patienten, auch gewichtsmäßig sind wir wieder im grünen Bereich. Letztes Jahr hatten wir 100g weniger, aber sie hatte ja schon Frühstück und auf Klo war sie auch nicht. 😉
Durch die Hitze flust sie allerdings extrem was auch bedeutet sie hat mehr Haare im Bauch, was wiederum mit mehr Würgegeräuschen einhergeht. Da mein Kater allerdings aus einem Husten eine Lungenentzündung bekam und ich das damals mißinterpretierte, da es ja auch damals mega heiß war, hatte ich ein wenig Sorge. Aber nach einer gründlichen Untersuchung ist alles fein. Keine Geräusche auf der Lunge die da nicht sein sollen. Zur Sicherheit und weil sie ja im Garten sein darf gab es diesmal auch ein Wurmmittel das speziell auf Lungenwürmer geht. Nur um alle eventuallitäten auszuschließen. Das gebe ich ihr aber erst morgen, für heute hatte sie genug Aufregung. ^^

Juli/August