Intermitierendes Fasten, der Mond und andere Sonderbarkeiten

Letzte Woche war es heiß, und das wäre fast untertrieben, Temperatur: Vorhof zur Hölle bei uns im Büro.

Da fällt einem das Fasten fast schon leicht. Die letzte Woche hatte ich 4 Tage fasten. Also jeden 2 Tag nichts essen. Bei der Hitze fiel es mir nicht wirklich schwer, an den Tagen an den ich essen durfte gab es leichte Kost. Obst, viel Wasser, grünen Tee und Abends Salat.

Und weil es so unerträglich heiß war hat unser Chef auch wieder Eis spendiert. Was ich persönlich echt mega finde, da ich das so bisher nicht kenne. Und doch gibt es da Menschen die sich beschweren das man beim Milcheis ja nicht erkennen könne ob da Haselnuss dabei sei. Echt jetzt?!
Ja, wenn man allergisch auf Nüsse ist, ist das doof, aber wie wäre es denn dann einfach einen Becher mit rotem Eis auszuwählen, da ist die Chance auf Nuß doch eher gering. Ich mein.
Einfach mal danke sagen und genießen ist ja schon wieder zu viel verlangt, oder? Ich glaube viele wissen gar nicht wie gut sie es eigentlich haben, in anderen Firmen gibt es gar nichts. Und wenn ich keine Nüsse vertrage, esse ich kein Eis, oder wähle halt so das ich es gut ausschließen kann. *kopfschüttel*

Da die stickige Luft und die Hitze auch noch mit meiner moantlichen Regel zusammen viel fühlte ich mich trotzallem wie ein Zepelin, wenn gleich mein Gürtel mich tatkräftig zu versichern suchte das dem nicht so ist. Loch 3 hatte ich lange nicht, zumindest nicht so bequem. 😉 Aber auf Grund dessen habe ich mich auch nicht gewogen. 😉 Allerdings fühlt es sich heute schon wieder alles normal, bzw. besser an.

Seit Tagen schlafe ich im Wohnzimmer, was die bessere Hälfte etwas doof, aber verständlich findet da wir im Schlafzimmer des nächtens lockerflockige 29°C haben. *ächtz* Die Couch ist allerdings nur bedingt besser da eben nicht so bequem wie das eigene kuschelige Bett, dafür aber eben kühl. Somit fallen wenigstens keine Kopfschmerzen über mich her wenn ich aufwache.
Mr. Rücken findet diesen Zustand ebenfalls eher semitoll. Viel tun um ihn zu entspannen kann ich im Moment nicht, dafür ist es mir viel zu heiß. Auf die tägliche Runde Mittags verzichte ich aber nicht, die armen Füße kann man ja gut in dem kleinen Bach kühlen. \o/

Gestern Abend gab es ja nun die tolle Mondfinsternis mit rotem Mond. Oder hätte es gegeben wenn in der Richtung in der diese zu finden war nicht ein Wald und Häuser meine Sicht darauf blockiert hätten. *seufz*
Wenigstens habe ich noch das Ende sehen können und mir sind ein paar Bilder gelungen. Zum ersten Mal im manuellen Modus, zum erstenmal Nachts und mit sehr guter Kamera aber nicht dem geeignetsten Objektiv. ^^

Trotzallem bin ich für den ersten Versuch echt begeistert und habe echt Spaß daran gefunden. Heißt, ich möchte nun lernen richtig zu fotografieren. Eine liebe Freundin und Kollegin ist fototechnisch semiprofessionell unterwegs und kann und möchte mir da auch ein wenig mehr beibringen.

Fotografieren tue ich seit ich 9 Jahre alt bin, mal mehr, mal weniger. Hatte aber nie wirklich über einen Kurs oder ähnliches nachgedacht. Aber mit dem richtigen Equipment macht das doch echt nochmal eine Ecke mehr Spaß. Was aber auch bedeutet, ich werde noch das eine oder andere Objektiv benötigen, da mein Allrounder halt doch vielseitig aber denoch begrenzt ist. Für Landschaft ist es toll, aber kein echtes Tele, Makro oder Portrait ist auch nicht so ihr Ding. Aber ich habe ja noch Geburtstage und kann darauf sparen um mir eine kleines Arsenal zusammenstellen. 🙂

Stricken würde ich gerne, zu heiß. Sein ist im Moment schon eine echte Herausforderung…

Heute warte ich sehnsüchtig auf das versprochene Gewitter, um wenigstens ein kleines Bißchen Abkühlung zu bekommen. Und nebenbei, ich LIEBE Gewitter, solange ich es von drinnen beobachten kann. ^^
Allerdings ist es nur mega schwül bisher, der Wind hat seine Dienste nun auch wieder komplett eingestellt und es grummelt hie und da ein wenig….

Mondfinsternis / Bloodmoon

Fasten in Teilzeit

 

Sayoury and Riky

Rika und Sayory (v.l. nach r.)

Letzte Woche habe ich jeden 2 Tag komplett gefastet, war weniger schlimm als ich zuerst befürchtet habe. Es war auch gleichzeitig die erste Woche nach dem Urlaub. Fasten ist während der Arbeit ist für mich sehr viel leichter. Ich habe zu tun und wenn der Hunger kommt trinke ich grünen Tee oder Wasser mit Minze. (infused wie es neuerdings heißt).

Zu Hause mache ich auch Dinge um mich abzulenken, stricken zum Beispiel, und doch kämpfe ich sehr viel mehr mit Edgar, meinem inneren Schweindehund, um stark zu bleiben und nicht doch etwas zu essen.

Diese Woche war es 20/4. Heißt, 20 Stunden fasten, 4 Stunden essen. Essen darf ich jeden Tag erst um 17 Uhr. Und es klappt gut. Hunger kommt in der Regel so ab 15 Uhr auf. Davor (ab 13 Uhr) ist es eher ein leichtes grummeln, da der Körper schön langsam ein Frühstück erwarten würde. Aber grüner Tee funktioniert ganz gut. Ich denke die Bitterstoffe dämmen das Hungergefühl etwas ein.

Heute bin ich zu einer Freundin gefahren um ihre 2 Fellnasen zu füttern und ein bißchen zu bespaßen, da sie nach Hause zu ihren Eltern gefahren ist. Wir hatten letzte Woche einen Vorstellungstermin bei den zweien, damit die beiden Damen mich kennenlernen können und nicht total schockiert sind wenn plötzlich eine fremde Person in die Wohnung kommt. Das klappte auch schon gut, durfte sie beide auch ein wenig flauschen. 🙂

Heute freuten sie sich schon als ich kam, endlich lecker Futter und nicht nur Katzenkekse (Trockenfutter). Schnell noch das Katzenklo saubergemacht (welches auch sofort benutzt wurde *rolleyes*, also again), und ein bißchen Entertaining. Spielzeugmäuse waren öde, die kleinen Catnip-Kissen auch. Aber das neue große Kissen, das war toll, damit machte fangen und kuscheln Spaß. 🙂
Nach einer halben Stunde bin ich dann los, komme morgen ja schon wieder zurürck um nach dem rechten zu sehen.

Als ich unterwegs war trocknete eine Wäsche an der Leine und eine zweite drehte ihre Runden in der Maschine. Schnell noch einkaufen damit wir heute noch was leckeres kochen können.
Es wird wohl indisch, mit Pute und frischen Gartenbohnen von Schwiegermuttern in spe, Kräutern aus dem Garten, und ein paar neue Kartoffeln.

Meine Freundin wohnt landschaftlich sehr schön. Morgen werde ich meine Kamera mit nehmen (das Wetter soll auch schöner sein als heute) und sehen ob ich dort auf dem Weg noch irgendwo stehenbleiben kann um die vollreifen Kornfelder zu fotografieren.
Auf dem Heimweg hörte ich mich das ein über andere mal ein *hach* seufzen. Es ist so unbeschreiblich pittoresk, so wunderschön. Mal sehen, ob ich es auch so auf Bild gebannt bekomme.

Sayoury and Rika

Sayory