Und dann ist plötzlich Herbst

Die letzten Tag im Sommer waren heiß, unerträglich heiß. Im Büro hatte es das Thermometer mal locker über die 36°C hinaus geschafft, an klares Denken oder konzentriertem arbeitem war nicht zu denken. :/
Da wir aber immer noch mehr zu tun hatten als wir Leute einstellen können (bzw. Plätze für diese haben) hieß es jede Woche ein ums andere mal Wochenendarbeit. Ich verzichte auf die Kneten und war jeden Tag morgens schon 1 Stunde früher da. Geschlaucht hat das alles trotzdem. Da reicht dann auch das mühselig gerettete Wochenende nicht um den Akku komplett aufzuladen.

Entsprechend wenig habe ich unternommen, außer Sonntag, den letzen Sonntag im August. Eine Fahrradtour durchs Moor sollte es werden. Es war eine schöne Tour durch die Felder, vorbei an Ponys, Kühen und einigen kleinen Fischweihern. Fahre ich um die Kurve und mein Rad bleibt schlagartig stehen. Der Vorderreifen verschwand unversehens in einem kraterartigem Schlagloch. Ich etwas entkräftet konnte beim um die Kurve fahren weder ausweichen noch irgendetwas gegen den drohenden, unfreiwilligen Absturz tun und lag wie ein Käfer unter meinem Rad begragen das ich dann auch nicht mehr von mir runterheben konnte. *rolleyes* Mich kann man echt nicht alleine lassen!

Ein paar kleine Abschürfungen am linken Arm und Knie sowie eine saftige Zerrung im linken Brustmuskel.

Alles in allem nicht so wild, bis auf die doofe Zerrung, die dann doch ordentlich nach gelegt hat, so daß ich 1,5 Wochen außer gefecht war. Kein lenken des Autos möglich. Husten, atmen, liegen, sein. Schmerzhaft. Sehr.
Heute geht es den ersten Tag schon ganz gut, es tut noch weh, aber sehr viel besser als anfangs. Ich muß sagen es hat auch meinem Gemüht sehr gut getan so außergefecht gesetzt worden zu sein. Endlich hatte ich die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen. Was auch dringend nötig war.
Nach einer 3seitigen Meckermail seitens der Chefs in der wir dazu angehalten wurden mehr Überstunden, mehr arbeiten, bitte doch leiser zu sein und überhaupt Termine abzusprechen wenn man früher gehen oder später kommen wird (duh. Müssen wir ja eh, da wir ja keine Gleitzeit haben!) Und hier ja eh jeder machen würde was er wolle. *head -> desk* Wenn man sich dann abmeldet, kriegt man verdrehte Augen. Danke.
Danach, eine schleimige Mail von den Big Bosses, wie toll wir das doch alle machen würden, wie super wir aufgeholt hätten. Laberrabarber. Vorher hatte man die weder gesehen, noch gehört. Da finde ich so eine Lobrede mega unpassend…
Anywho.

Ansonsten war ich noch auf einem Mikroabenteuer.
Mikroabenteuer: einfach mal draufloslaufen und sehen wo man rauskommt. Kann man in seiner Umgebung machen, kostet nix, außer vielleicht ein wenig Zeit. Einfach herumstromern wie früher als Kind. War eine tolle Erfahrung, werde ich auf alle Fälle mal wieder machen. 🙂
Meine Bank öffnete um 9.00 Uhr statt der angenommenen 8.30 Uhr. So bin ich mit meinem Kaffee einfach Deichlängs gestiefelt und habe die Natur genosssen. Ein wenig Müll aufgesammelt und entsprechend entsorgt (für das gute Gewissen), einen hübschen rumänischen Angsthasen gestreichelt (das war die Angabe des Besitzers auf die Frage nach der Rasse. ^^) und bin mit richtig guter Laune nach dem besagtem Bankbesuch zur Arbeit gefahren.

Songs of the day

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.